Umwelthydrologie an der FU Berlin

Der Studienschwerpunkt Umwelthydrologie im Masterstudiengang Geographische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin

Das Thema Wasser mit seinen zahlreichen unterschiedlichen Facetten ist ein wesentlicher Bestandteil geowissenschaftlicher Studiengänge an der Freien Universität. Am Institut für Geographische Wissenschaften bietet sich für Studierende neben der physisch-geographischen Grundausbildung im Bachelorstudiengang „Geographische Wissenschaften“ die Möglichkeit, sich im Master vertiefend mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Der Masterstudiengang „Geographische Wissenschaften“ ist so strukturiert, dass sich Interessenten bereits zu Beginn ihres Studiums für einen der drei 3 möglichen Studienschwerpunkte „Entwicklungsforschung“, „Terrestrische Systeme“ oder „Umwelthydrologie“ entscheiden und bewerben. Nach dem Kernbereich, der im ersten Semester von allen Studierenden eines Jahrgangs gemeinsam absolviert wird, erfolgt ab dem zweiten Semester die Ausbildung im gewählten Schwerpunkt mit themenspezifischen Lehrveranstaltungen.

Aufbauend auf der im Bachelorstudiengang erworbenen Qualifikation befasst sich der Schwerpunkt „Umwelthydrologie“ in vertiefender Weise mit den Gesetz­mäßigkeiten und der Regelhaftigkeit des Wasserkreislaufs in natürlichen und anthropogen überprägten Systemen. Auf Grundlage naturwissenschaftlicher Theorien und Methoden werden dabei räumliche Strukturen und Prozesse der Ressource Wasser behandelt, um die Erkenntnisse für planerische und prognostische Zwecke nutzbar zu machen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf hydrologischen Extremereignissen (Hochwasser, Dürren) sowie ihren gesell­schaftlichen Folgen. Im Fokus stehen gleichzeitig auch die Auswirkungen des globalen Kimawandels auf den Wasserhaushalt sowie Strategien für das Management der begrenzten Ressource Wasser. Darüber hinaus bietet das Studium die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themenkomplexen Monitoring, Hydrologische Modellierung und daraus ableitbaren Managementstrategien (Watershed Management) zu befassen, womit eine praxisnahe Ausbildung ermöglicht wird. Die begrenzte Anzahl der Plätze gewährleistet, dass die Studierenden in aktuelle internationale Forschungsprojekte einbezogen werden können.

Der Studiengang beginnt jeweils im Wintersemester und umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte (European Credits), die sich auf die folgenden Module verteilen:

  • Kernbereich: Geographische Informationsverarbeitung (10 LP), Mensch-Umwelt-Beziehungen (5 LP), Geographisches Arbeiten in der Berufspraxis einschließlich fachbezogenem Berufspraktikum (10 LP)
  • Forschungsthemen Terrestrische Systeme und Umwelthydrologie (10 LP),
  • Regionale Studien zur Umwelthydrologie (5 LP),
  • Projekt I – Umwelthydrologie (10 LP),
  • Umwelthydrologie in der Praxis (5 LP),
  • Modellieren in der Umwelthydrologie (10 LP),
  • Projekt II – Angewandte Umwelthydrologie (10 LP),
  • Affine Bereiche (Wahlpflicht) (15 LP),
  • Masterarbeit (30 LP).

Zulassungsvoraussetzungen:

  • Bachelorabschluss in einem geowissenschaftlichen Studiengang mit einem geographischen Anteil, der dem des Bachelor-Studiengangs Geographische Wissenschaften der Freien Universität entspricht oder ein gleichwertiger anderer Hochschulabschluss,
  • Sprachnachweis in Englisch (Niveau B2 GER).

Weitere Informationen:

http://www.fu-berlin.de/studium/studienangebot/master/geographische_wissenschaften/index.html 

 

Christian Reinhardt-Imjela
Dr. Christian Reinhardt-Imjela, Freie Universität Berlin, Institut für Geographische Wissenschaften

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