Open Educational Resources (OER) für die Lehre nutzen

Früher hieß es in der Hochschulwelt: „Eher nutzt ein Deutscher Hochschullehrer die Zahnbürste seines Kollegen, als seine Skripte zu nutzen“.

Diese Zeiten sind (… auch aus hygenischen Gründen) zum Glück vorbei. Verstärkt durch die Exzellenzinitiative Lehre wird bundesweit daran gearbeitet, wie die Qualität der Lehre verbessert werden kann.

Ein Weg dorthin kann sein, dass man Verbünde von Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen gründet und sich dadurch unterstützt, indem man Bildungsmedien austauscht. Auf diese Weise muss a) nicht immer wieder das Rad neu erfunden werden und b) kann man sich darauf konzentrieren, seine eigenen Schwerpunktthemen in aller Ausführlichkeit auszuarbeiten und anderen für die Lehre bereit zu stellen.

Dieser Trend der Open Educational Resources hat aktuell noch einmal einen Schub bekommen, indem zu dem Thema eine Konferenz in Berlin (14.-15.9) stattgefunden hat, die unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO Kommission gestanden hat.

Wenn Sie mehr zu dem Thema der freien Bildungsmedien erfahren möchten, dann stöbern Sie doch mal durch die entsprechende Internet Plattform zu OER.

 

Heribert Nacken
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Heribert Nacken - UNESCO Lehrstuhl für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management an der RWTH Aachen University

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