Entwurf zum neuen Hochwassergesetz

Wie bereits im Jahr 2005 im Ergebnis des Hochwassers 2002 wird 2016 (als ein Ergebnis des Hochwassers 2013) durch die Bundesregierung ein neues (Artikel-) Gesetz zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes und zur Vereinfachung von Verfahren des Hochwasserschutzes vorbereitet. Aus dem der DWA zur Stellungnahme vorliegenden Referentenentwurf lassen sich folgende wesentliche Änderungen ableiten: Für den Bau von Hochwasserschutzanlagen sollen die Möglichkeiten beschleunigter Planungs- und Genehmigungsverfahren ausgeschöpft und damit der bauliche Hochwasserschutz insgesamt beschleunigt werden. Bundesweit soll die Kategorie der „Überschwemmungsgefährdeten Gebiete“ eingeführt werden. Diese Flächen werden überschwemmt, wenn Hochwasserschu
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Copula-Modelle in der Hochwasserstatistik

Unter dem Titel „Anwendung von Copula-Modellen in der Hochwasserstatistik zur Planung technischer Rückhaltemaßnahmen“ ist ein weiterer Band der Schriftenreihe „Hydrologie/Wasserwirtschaft“ erschienen. Darin werden statistische Modelle zur Übernahme in die Praxis vorgestellt. Seit 1997 waren große Teile Deutschlands mehrfach von extremen Hochwassereignissen betroffen. Da es sich um ein europaweites Problem handelt, hat das Europäische Parlament die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken zu einem Planungsziel erklärt und entsprechende Rahmenvorgaben erlassen. Im Ergebnis von Gefährdungsanalysen sind Maßnahmen zur Minderung des Hochwasserrisikos zu planen und umzusetzen. Für die Gefahren- und Risikoanalysen
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7. Internationale Konferenz zum Wassermanagement

Räumliche Aspekte des Wassermanagements stehen im Fokus der „7th International Water Resources Management Conference“ (IWRM). Der zweitägige Wissensaustausch zwischen Experten und Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis findet vom 18. bis zum 20. Mai 2016 unter dem Titel „The spatial dimensions of water management – Redistribution of benefits and risks“ an der Ruhr-Universität Bochum statt. Bei dem von der International Commission of Water Resources System (ICWRS) der International Association of Hydrological Sciences (IAHS) organisierten Treffen werden Forschungsideen und Entwicklungen in der Wasserbewirtschaftung präsentiert und diskutiert. Für junge Teilnehmende wird zudem der Kurs „Geostatistical prediction of st
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„Mit Sicherheit wächst der Schaden“

„Mit Sicherheit wächst der Schaden“ – unter dieser Überschrift hat Peter Seifert vom  Regionalen Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge in einer Broschüre sehr interessante Überlegungen zum Umgang mit Hochwasser in der räumlichen Planung veröffentlicht. Ausgehend vom Hochwasserschutzdilemma (mit der Verbesserung des technischen Hochwasserschutzes nimmt die Größe der Hochwasserschäden im Versagensfall zu) wird der Nutzen und die Problematik von Hochwasserschutzanlagen diskutiert. Herr Seifert zeigt die Notwendigkeit der verbesserten Berücksichtigung der Belange des Hochwasserschutzes bei der Raumplanung auf. Die Freihaltung bzw. Freimachung von Überschwemmungsgebiet wird einerseits gefordert, zum anderen in der Problematik d
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DFG Rundgespräch Hochwasserentstehung an der Ruhr-Uni Bochum

Am 1. und 2. Oktober fand an der Ruhr-Universität Bochum ein DFG-Rundgespräch zu Fragen der Hochwasserentstehung statt. Hierzu trafen sich 25 Experten aus den Disziplinen Hydrologie, Meteorologie und Wasserbau.
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Resolution zum Hochwasserschutz 2013 in Deutschland

Hochwasserschutz Resolution unterzeichnet von 16 Professoren der Lehrstühle für Wasserbau und Hydrologie an deutschen Universitäten.
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FgHW Seminar zur Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten

Am 6. Februar 2013 fand an der Ruhr-Universität Bochum das FgHW-Seminar zur Einführung des Merkblattes M552 „Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten“ statt. Insgesamt 40 Teilnehmende, davon 21 aus der Wasserwirtschaftsverwaltung, 11 aus Ingenieurbüros und 8 aus Forschungseinrichtungen, erhielten fundierte Informationen zu den Umsetzungsmöglichkeiten der verschiedenen Verfahren und Methoden der Informationserweiterung bei der Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten. Hierzu sprachen vier Referenten, die maßgeblich am Merkblatt mitgearbeitet haben: Professor Günter Blöschl von der TU Wien, Dipl.-Hydr. Uwe Büttner vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Professor Ralf Merz vom Helmholtz Zentrum für Umweltf
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