Wie schützen Sie Ihre Kommune vor Starkregen? Aufruf zur Teilnahme an Umfrage

Aufruf zur Teilnahme an Umfrage zum Starkregenrisikomanagement, Konzeption und Umsetzung von kommunalen Maßnahmen!

Die aus Starkniederschlägen resultierenden Auswirkungen wie Sturzfluten und pluviale Überflutungen stellen derzeit eine große Herausforderung für die deutsche Wasserwirtschaft dar und ziehen regelmäßig immense materielle sowie immaterielle Schäden nach sich.

Die Grundlage eines erfolgreichen Starkregenrisikomanagements ist die enge Zusammenarbeit zwischen kommunalen Einrichtungen, Ingenieur- und Planungsbüros, wasserwirtschaftlichen Dienstleistern und der privaten Ebene. Der kommunale Schutz vor den Auswirkungen kann dabei nicht alleine durch wasserwirtschaftliche Maßnahmen geleistet werden, sondern erfordert die intensive Zusammenarbeit von interdisziplinären Fachbereichen. Da es derzeit auf Bundesebene hinsichtlich der Vorsorge bzw. des Umgangs mit Starkregenereignissen jedoch keine rechtlich eindeutige Grundlage gibt, ist im Speziellen die Verantwortungsfrage und die Entscheidungshoheit unklar. Durch Leitfäden auf Landesebene und Technischen Regelwerken (z.B. der DWA und BWK) gibt es erste Bemühungen diese Fragen zu beantworten. Gleichzeitig werden unabhängig davon bereits Maßnahmen auf individueller kommunaler Ebene konzipiert und durchgeführt, um die Schäden infolge von Starkregen zu reduzieren.

Im Rahmen interner Forschungsarbeiten am Lehr- und Forschungsgebiet Ingenieurhydrologie der RWTH Aachen University wurde ein Online-Fragebogen entwickelt, um den aktuellen Stand der Maßnahmenplanung und -umsetzung auf kommunaler Ebene zu analysieren. Darüber hinaus werden der Modellierungsablauf und die Abbildung potenzieller Maßnahmen untersucht. Ziel der Untersuchung ist es, die angewendeten Strategien im Rahmen des Starkregenrisikomanagements zu identifizieren und zu analysieren. Auch sollen die bei der Konzeption und Umsetzung dieser Maßnahmen tatsächlich beteiligten, interdisziplinären Akteure inklusive der verwaltungsinternen und -externen Prozesse ermittelt werden.

Zielgruppen des Fragebogens sind alle beteiligten Fachverwaltungen beispielsweise der Wasserwirtschaft, Stadtplanung, Straßen- und Verkehrsplanung sowie Ingenieur- und Planungsbüros mit Projektbezug zum Thema Starkregen. Die Bearbeitung des Fragebogens sollte eine Dauer von ca. 15 Minuten in der Regel nicht überschreiten. Sämtliche gesammelte Daten werden anonym behandelt und lediglich zu internen Forschungszwecken verwendet.

In einer zweiten Phase sind vertiefende Interviews geplant. Wenn Sie daran interessiert sind, bitte ich um eine E-Mail an Christiane Pyka (pyka@lfi.rwth-aachen.de).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

hier finden Sie den Fragebogen

Christiane Pyka
M.Sc. Christiane Pyka - Lehr- und Forschungsgebiet Ingenieurhydrologie an der RWTH Aachen University