HWRM-Forum: Blick hinter die Kulissen

Wer macht eigentlich Hochwasserrisikomanagement in Deutschland? Diese Frage haben wir, drei Studierende im Master-Studiengang Umweltingenieurwissenschaften an der RWTH Aachen, uns beim Besuch der Vorlesung Hochwasserrisikomanagement des Öfteren gestellt. Selbstverständlich werden organisatorische und politische Strukturen und Zuständigkeiten gelehrt; welche konkreten Einzelpersonen tatsächlich dahinterstehen, bleibt im Umfeld eines universitären Studiums jedoch weitestgehend verborgen. Antworten fanden wir jetzt beim Studentischen Forum am Vortag des 8. Forums zur EG-HWRM-RL im Landesamt für Umwelt, Rheinland-Pfalz, in Mainz. Es bot den beteiligten Professoren und Studierenden der Hochschulen Koblenz, TU Kaiserslautern, RWTH Aachen und FU B
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FgHW begrüßt 1000. Mitglied

Die 1000er-Marke ist geknackt: Im Rahmen des 8. Forums zur Umsetzung der EG-HWRM-RL in Mainz begrüßte die FgHW Dipl.-Ing. Michael Eiden von der Technischen Universität Kaiserslautern als neues Mitglied. Die Aufnahme erfolgte am Vorabend der Tagung auf dem von Professor Robert Jüpner (TU Kaiserslautern) organisierten Studentischen Forum. Dipl.-Ing. Michael Eiden ist seit 2015 an der TU Kaiserslautern als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft tätig. Zu seinen Schwerpunkten gehören selbst aufschwimmende Hochwassersysteme im operativen Hochwasserschutz und hochwasserangepasstes Bauen. Letzteres ist zusammen mit Hochwasserrisikomanagement auch sein Aufgabenbereich bei der Uniwasser GmBH in Kaiserslautern, fü
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Hochwasserangepasstes Planen und Bauen

Die Europäische Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie verfolgt das Ziel, Hochwasserschäden durch eine Reihe unterschiedlicher vorsorgende Maßnahmen nachhaltig und wirksam zu verringern. Dazu zählt auch die Bauvorsorge, die Maßnahmen des hochwasserangepassten Planens und Bauens, der hochwasserangepassten Lagerung wassergefährdender Stoffe sowie die hochwasserangepasste Ausführung von Architekten-, Ingenieur- und Handwerksleistungen umfasst. Die DWA hat sich frühzeitig dieses Themas angenommen und im Jahr 2010 eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die ein gleichnamiges Merkblatt erarbeitete. Der Entwurf des DWA-Merkblattes 553 „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen“ wurde im November 2014 veröffentlicht und stieß auf ein erfreuli
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Hochwasserkompendium der DWA

Die DWA hat aus der Fülle der bestehenden Regelwerke und Merkblätter, die sich auf das Themenfeld des Hochwassers beziehen, ein neuen Hochwasserkompendium geschaffen.
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Studienarbeit zum Serious Game „SeCom 2.0“

„SeCom 2.0″, ein so genanntes Serious Game, fördert Wissen im Bereich Hochwasserrisikomanagement. Das vom Lehr- und Forschungsgebiet Ingenieurhydrologie der RWTH mitentwickelte Computerspiel ist dort weiterhin Teil der Forschung. Im Zusammenhang mit meiner Studienarbeit habe ich mich daher mit dem Thema Serious Games und im Detail mit dem Serious Game „SeCom2.0“ auseinandergesetzt. Serious Games dienen dem Zweck, Informationen zu vermitteln, die der Spieler in unterschiedlicher Weise nutzen kann (Sprachlernprogramme, Echtzeit-Simulationen, Lernspiele für Kinder). Sie grenzen sich daher von den „Commercial off-the-shelf“, den herkömmlichen Computer- und Videospielen, ab. In den Zeiten des Klimawandels spielt der Hochwasserschutz
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Naturgefahrenreport 2015 mit Sturm und Starkregen

Schäden von 1,2 Milliarden Euro an Wohngebäuden, Zehntausende beschädigte Fahrzeuge – 2014 war unter anderem wegen Orkan Ela das Jahr von Sturm und Starkregen. Die Entstehung des Starkregens und seine Folgen sind daher die zentralen Themen des Naturgefahrenreport 2015 der GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft). Dazu kommen unter anderem Experten und Expertinnen vom Deutschen Wetterdienst, vom Katastrophenschutz, der GDV und aus dem Forschungsbereich Naturrisiken zu Wort. Zum Report gehört ein Online-Serviceteil mit Abbildungen, Karten und Tabelle zu Schäden in der KFz-Kasko- und Sachversicherung. Im Anhang der Broschüre wird zudem auf wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema Hochwasser und Sturm verwiesen.
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7. HochwasserTage in Augsburg

Neue Antworten auf drängende Fragen versprechen die 7. HochwasserTage in Augsburg zum Thema „Risiken erkennen und bewältigen“. Am Donnerstag, 19. und am Freitag, 20. November steht neben Vorträgen und Diskussionen zu Hochwasservorsorge und Hochwasserrisikomanagement auch eine Exkursion auf dem Programm der von DWA, FgHW und dem Bayrischen Landesamt für Umwelt organisierten Tagung. Bayern ist nach 4 Jahren wieder Austragungsort der Fachzusammenkunft, und eine Reihe von großen Hochwasserereignissen entlang der Donau und in anderen Flussgebieten halten nicht nur hier für Fachleute, Politik und die Bevölkerung die Thematik hochaktuell. Verschiedene länderübergreifende Fragen sollen daher zur Diskussion kommen, z.B.: Wie ändern sich
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Audit Hochwasser nimmt Fahrt auf

„Informieren – Handeln – Schäden vermeiden“ lautet das Motto des Audits Hochwasser, mit dem DWA und FgHW insbesondere Kommunen bei der Hochwasservorsorge unterstützen. Dabei werden auf Grundlage eines DWA-Merkblatts alle Fragen des Hochwasservorsorge und mögliche Maßnahmen thematisiert. Jetzt nimmt das Audit Hochwasser Fahrt auf. Nach der Pilotphase von 2011 bis 2013, in der 20 Audits durchgeführt wurden, haben DWA und FgHW sehr intensiv für die Audits geworben. Diese Überzeugungsarbeit trägt seit Anfang 2015 Früchte. Viele Kommunen, mit Schwerpunkt in Bayern, aber auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt, haben inzwischen nachgefragt. Allein in diesem Jahr werden nun mindestens neun Audits stattfinden. Der Freistaat plant
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NHWSP im Deutschen Bundestag

Bereits am 5. November wurde im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit über das neue Nationale Hochwasserschutzprogramm unter Leitung von Frau Bärbel Höhn debattiert.
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NHWSP beschlossen

Bund und Länder vereinbaren anlässlich der 83. Umweltministerkonferenz das erwartete nationale Hochwasserschutzprogramm
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